Iris Wolff                     Die Unschärfe der Welt.
Zeitgeschichte , Liebesgeschichte, Familienerzählung. 
Die Autorin führt den Leser nach Siebenbürgen und
in das Banat ihrer Kindheit und Jugend.
Sie erzählt vom Leben einer Pfarrersfamilie während der
kommunistischen Diktatur in Rumänien und über die Wende hinaus
bis in unsere Zeit.
Sie erzählt aber auch voller Poesie von der Liebe.
Wie sie entsteht und wächst, wieder verlorengeht.
Wie sie verraten wird, und wie sie eine Trennung überdauert.
Eine große Liebeserklärung an das Leben. 
Iris Wolff bekam für diesen Titel den Evangelischen Buchpreis 2021.
Nele Neuhaus            In ewiger Freundschaft
Eine Frau wird vermisst.
In ihrem Haus befinden sich Blutspuren, aber von der Frau selbst
fehlt jede Spur.
Die Ermittlungen führen die Kommissare Pia Sander und
Oliver von Bodenstein zu dem  renommierten Literaturverlag
Winterscheid, wo die Vermisste Programmleiterin war.
Kurz vor ihrem Verschwinden hatte sie ein Plagiat eines Autors
öffentlich gemacht. Ein Skandal.
Dann passiert eine weiterer Mord.
Und Pia und Oliver stoßen auf ein gut gehütetes Geheimnis.
Lügen, Erpressung, Abgründe einer Freundschaft sind die Zutaten
dieses packenden Kriminalromans.
Ein Pageturner.

 

Goldie Goldbloom       Eine ganze Welt

Hoffmann und Campe-Verlag
Surie Eckstein ist 57 Jahre und mit Zwillingen schwanger.

Die angehende Urgroßmutter und 10-fache Mutter ist zutiefst erschrocken

und beschämt, ist sie doch in ihrer chassidischen Gemeinde in Brooklyn, New York hochangesehen.

Über ihre Schwangerschaft mag sie mit niemandem reden.

Nicht einmal Yidal, ihrem Ehemann und besten Freund vertraut sie sich an.

Zum ersten Mal  stellt Surie die starren Regeln ihrer Gemeinde infrage, die ihr ganzes Leben geprägt haben. Suries Blick auf die Welt ändert sich, und sie beginnt sich zu emanzipieren.
Wie ein Sog zog mich Suries Geschichte und die Welt, in der sie lebt, in den Bann.

Ein Buch voller Weisheit über die Diskrepanz zwischen dem Leben,

wie es sein sollte , und dem Leben wie es ist.

Laura Imai Messina     Die Telefonzelle am Ende der Welt

btb-Verlag

Yui hat während des großen Tsunamis ihre Mutter und ihre kleine Tochter

verloren. Traumatisiert verlässt sie ihre Heimatstadt am Meer und versucht als

Radiomoderatorin in Tokio Abstand zu den Ereignissen zu gewinnen.

Trost findet sie im Garten Bel Gravia, eine Tagesreise von Tokio entfernt.

In diesem wunderschönen Garten direkt am Meer gibt es eine Telefonzelle,

die es Trauernden ermöglicht, dem Wind des Meeres und den Stimmen der Vergangenheit zu lauschen.

Und mit den geliebten Verstorbenen zu sprechen.

Dort begegnet sie dem Arzt Takeshi, der ebenfalls um einen geliebten Menschen trauert. Beide freunden sich an und schöpfen neuen Mut für ihr Leben.
Die Autorin versteht es meisterhaft, westliche Werte und fernöstliche Gelassenheit miteinander zu vereinen.

Ein bezaubernes Buch um Verlust, Vertrauen und Hoffnung, das auch auf

einer wahren Begebenheit basiert.


Alle Bücher ausgewählt und knapp zusammengefasst von Elisabeth Knuth.