Sommerleseclub 2026
Anmeldung von Montag, 22. Juni, bis Freitag, 17. Juli
Foto: Auf den SLC freuen sich (v.li.)
Michaela Jahnke-Witter, Elisabeth Varnholt, Michael Biermann, Maragarete Wißmann, Klaus Landrock,
Madeleine Biermann, Roswitha Heinz, Eva-Maria Allert und Sabine Budde.
Text: Michael Biermann, Foto Nicole Biermann
Die Sommerferien stehen vor der Tür, damit startet in der Stadtbücherei wieder
der Sommerleseclub (SLC). Mit einem aktuellen Leseausweis (die Nutzung der
Bücherei ist für Kinder kostenlos) gibt es ein Logbuch, welches die Kids durch
den SLC begleitet.
Anmeldungen von Montag, 22. Juni bis Freitag, 17. Juli in der Stadtbücherei.
Der SLC startet am Montag, 20. Juli und endet am Freitag, 1. September.
Abgabe der Logbücher bis Freitag, 4. September
Abschlussfest: Freitag, 11. September
Neu ist in diesem Jahr, dass die Anmeldungen auch bequem und einfach in vielen
Lagenser Schulen vorgenommen werden können: Vielen Dank an die
Grundschulen Ehrentrup, Hardissen, Heiden, Hörste, Müssen und Kachtenhausen
sowie an die Albert-Schweitzer-Schule, das Gebrüder-Humboldt-Gymnasium und
die Sekundarschule, dass dort die bunten Anmeldeboxen aufgestellt werden
dürfen. Diese Schulen (zusätzlich die August-Hermann-Francke-Schule) werden
auch Infoschreiben zum SLC per Mail an ihre Schülerinnen und Schüler weiterleiten.
Bei Rückgabe berichten die Kinder den ehrenamtlichen Mitgliedern des
Fördervereins von ihren Leseabenteuern und erhalten dann für jedes Buch,
welches sie gelesen oder gehört haben, einen Stempel in ihr Logbuch.
Das muss bis zum Freitag, 1. September abgegeben werden. Bei mindestens drei
Stempeln gibt es eine Einladung zum großen Abschlussfest am Freitag,
11. September. Auf dem Fest wird u.a. die preisgekrönte Zauberkünstlerin
Zarah Finjell unterhalten.
Es gibt auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, Preise zu gewinnen:
- Wer gestaltet das schönste Logbuch - mit Bildern, Zeichnungen, Stickern etc.?
Die drei schönsten Logbücher werden prämiert.
- Wer schreibt die schönste Geschichte in sein Logbuch?
Die drei originellsten Werke werden prämiert.
Während des SLC bietet der Förderverein zusätzlich zwei kostenlose Lesungen
in der Stadtbücherei an:
Am Dienstag, 4. August wird Kinderbuchautorin Carolin Jenkner-Kruel um 11 Uhr
aus ihrem Buch "Mein himmlisch vertrollter Zimtschneckensommer" lesen.
Für ältere Kinder wird Jana Gilbert alias J. Luhber am Mittwoch, 19. August
um 15 Uhr aus dem Fantasy-Roman "Diebstahl adelt" vortragen.
Großer Andrang beim Bücherflohmarkt
Das "Gruppenbild" zeigt die Lagenser Bücherfreundinnen (v.li.) Sophia (16) und Tabea Hohn (19)
mit Alisa Stuckmann (18)
Ein voller Erfolg war der jährliche Bücherflohmarkt am Samstag, 13. Juni
im Bürgerhaus. Bereits vor der Öffnung warteten rund 70 Besucherinnen
und Besucher. Im Laufe des Tages strömten Hunderte Literaturbegeisterte
in die Räumlichkeiten, stöberten ausgiebig und sorgten für einen Erlös von
1.456 Euro, der nun der Bücherei zugutekommt.
Die Besucher kamen dabei nicht nur aus Lage, sondern auch aus den
umliegenden Städten wie z.B. Bad Meinberg. Besonders gefragt waren Krimis
und Thriller, aber auch Kinderbücher erfreuten sich großer Beliebtheit.
Auch die Spendenbereitschaft trug zum Ergebnis bei: Viele rundeten ihre Einkäufe
mit zusätzlichen Geldspenden auf. So kann hiermit der Medienbestand der
Bücherei erweitert werden.
Besonders freute es die Organisatoren, dass viele Familien mit Kindern ins
Bürgerhaus kamen und sich nach Büchern, Puzzles und Gesellschaftsspielen
umsahen. Ein besonderes Zeichen setzten die Schwestern Sohpia und Tabea Hohn
mit Freundin Alisa Stuckmann: Die Lagenserinnen deckten sich kartonweise mit
Lesestoff ein - ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass Bücher auch bei Jugendlichen
und jungen Erwachsenen weiterhin hoch im Kurs stehen.
"Über den großen Besucherandrang sind wir sehr glücklich", resümierte der
Vorsitzende des Fördervereins, Michael Biermann. "Der Erlös liegt etwa auf dem
Niveau des Vorjahres, das zeigt uns, dass unser Konzept aufgeht und der
Bücherflohmarkt fest im Veranstaltungskalender vieler Menschen verankert ist".
Text und Foto: Michael Biermann
Ein Geschenk für die Kleinsten:
Bücher öffnen Welten von Anfang an
Das Bild zeigt im HIntergrund Marina Kleine (li.) und Nina Kurz vom Elterncafé sowie Klaus Landrock (v.re.),
Michael Biermann und Elisabeth vom Förderverein zusammen mit Eltern und Kindern bei der Bücherübergabe
Der Förderverein Stadtbücherei Lage hat das Elterncafé im Haus der offenen Tür
(HoT), an dem regelmässig bis zu 15 Eltern mit ihren Kindern teilnehmen, mit einer
Auswahl an Büchern im Wert von rund 200 € für Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren
unterstützt.
Die Bücher sind gezielt auf die Bedürfnisse der jüngsten Leserinnen und Leser
ausgerichtet und umfassen neben klassischen Bilderbüchern auch mehrsprachige
Titel, unter anderem in Rumänisch, Bulgarisch und Türkisch. Damit sollen
insbesondere Familien mit internationalem Zugang zu früher Sprachförderung
erleichtert werden.
Mit sichtlicher Begeisterung packten die Kinder die Bücher aus, die Elisabeth
Varnholt, Mitglied im Vorstand des Fördervereins, liebevoll verpackt hatte.
"Frühe Begegnungen mit Büchern sind ein wichtiger Baustein für die Sprach-
entwicklung und Bildung von Kindern. Uns ist es ein großes Anliegen, möglichst
allen Familien - unabhängig von ihrer Herkunft - den Zugang zu Literatur zu
ermöglichen", betonte Michael Biermann, Vorsitzender des Fördervereins.
Nina Kurz, Netzwerkkoordinatorin "Frühe Hilfen" der Fachgruppe Jugend der Stadt
Lage, unterstrich die Bedeutung der Kooperation: "Gerade in den ersten
Lebensjahren werden wichtige Grundlagen für die Entwicklung gelegt. Die Bücher
sind eine wertvolle Ergänzung unseres Angebots und laden Eltern dazu ein,
gemeinsam mit ihren Kindern Sprache zu entdecken und zu erleben."
Text: Michael Biermann / Foto Heike Strate-Espei
Hinweis: die anwesenden Eltern gaben auf Nachfrage ihr Einverstämdnis zu dem Foto und
dessen Veröffentlichung.
Martina Bergmann begeisterte mit
"Das Fräulein Buchhändlerin"
Am 9. Mai verwandelte sich das Kulturzentrum Technikum in einen Ort voller
literarischer Nostalgie und lebendiger Erzählkunst. 40 interessierte Gäste durften
sich auf eine besondere Lesung mit der bekannten Autorin Martina Bergmann
freuen.
Im Mittelpunkt des Abends stand ihr neues Werk, ein Roman, der das Publikum
in die Welt der 1960-er Jahre entführte. Sie verstand es meisterhaft, die
Zuhörerschaft in ihren Bann zu ziehen. Mit feinem Gespür für Details und in einer
lebendigen Vortragsweise hauchte sie den Figuren und der damaligen Zeit, in der
das "Fräulein" noch eine gängige Anrede war, neues Leben ein.
Im Anschluss an die Lesung bot sich auch Raum für angeregte Gespräche
zwischen Leserschaft und Autorin, die ihre Bücher gerne signierte.
Dass Literatur verbinden kann, zeigte sich in der famliliären Atmosphäre des
Technikums, wo die Gäste tief in die Geschichte eintauchen konnten.
Wer an diesem Abend nicht dabei sein konnte, hat nun die Möglichkeit, das Buch
in der Buchhandlung Brückmann zu kaufen oder sich in der Stadtbücherei
auszuleihen und sich selbst in die charmante Welt des "Fräulien Buchhändlerin"
entführen zu lassen.
Text und Foto: Michael Biermann
Mit Fantasie in die Zukunft
Abschluss der Schreibwerkstatt in der Stadtbücherei
Das Foto zeigt (v. li.) Oskar Welling und Adrijana Jovanovic, wie sie zusammen mit den rund
40 Gästen Mila Wiesner lauschen.
Wie stellen wir uns das Jahr 2050 vor? Mit dieser Frage haben sich
zehn Mädchen und Jungen zwischen 10 und 13 Jahren acht Wochen
lang in einer Schreibwerkstatt in der Stadtbücherei beschäftigt.
Unter dem Motto "Die Zukunft ist ein leeres Blatt Papier und der Stift
liegt in deiner Hand" haben sie unter Anleitung der Lagenser Autorin
Carolin Jenkner-Kruel Gedichte und Geschichten geschrieben. Die Ergebnisse
haben sie nun in einer feierlichen Lesung ihren Familien, dem Förderverein und
dem stellvertretenden Bürgermeister Lars Bork präsentiert - und bekamen dafür
zu Recht großes Lob und viel Applaus.
Moderation, Musik und Lesungen: all das haben die jungen Schriftstellerinnen
und Schriftsteller selbst gemeistert. So wurde das literarische Programm
aufgelockert von Mila Wiesner und Elina Adler am Klavier und Emilie Wallbaum
an der Querflöte.
Das Thema Roboter und KI kam in vielen Geschichten vor, mal positiv, mal negativ:
Isabell Wallbaum freundete sich in ihrer Geschichte mit einem netten Roboter an.
Oskar Welling hingegen lieferte eine spannende Geschichte, in der er mit seinen
Freunden gegen Roboter kämpft. Mit "Der geheime Garten" hatte Elina Adler
eine ganz eigene Fantasiewelt erfunden, in die das Publikum begeistert mit
eintauchte.
"Wer hätte nicht gerne einen Stift, mit dem er die Zukunft schreiben könnte?",
resümierte der stellvertretende Bürgermeister Lars Bork, der sich von den Werken
der Kinder begeistert zeigte. Die Fantasie der Kinder hat uns heute einen Blick in
die Zukunft geschenkt - und zugleich darauf, wie lebendig und wertvoll die
Stadtbücherei ist." Michael Biermann, Vorsitzender des Fördervereins, fügte an:
"Die Kinder haben mit ihrer Fantasie gezeigt, wie lebendig Literatur sein kann.
Für die Stadtbücherei ist das eine wunderbare Bestätigung, dass solche Projekte
junge Menschen begeistern und ihnen Raum zum eigenen Schreiben geben."
Es war die vierte Schreibwerkstatt dieser Art, und Autorin, Kinder, Eltern,
Förderverein und die Büchereileitung sind sich einig, dass es auch im kommenden
Jahr eine Neuauflage geben soll.
Text und Foto: Carolin Jenkner-Kruel
Neues elektronisches Schwarzes Brett
in der Stadtbücherei
Ab sofort bietet ein Videobildschirm aus dem Bestand der Stadt vielseitige und
stets aktuelle Informationen - etwa zu Neuerscheinungen, Workshops, Lesungen
und weitere Angebote der Bücherei und ihres Fördervereins. Dank einer einfachen
Cloud-Lösung kann sie schnell und unkompliziert aktualisiert werden.
Den dazu nötigen PC im Wert von 850 € hat der Förderverein finanziert.
Büchereileiterin Eva-Maria Allert freut sich: "Mit dem elektronischen Schwarzen
Brett schaffen wir einen aktuellen und direkten Zugang zu allem, was in der
Stadtbücherei passiert.", und der Vorsitzende des Fördervereins Michael Biermann
fügt hinzu: " Das ist ein sichtbares Zeichen dafür, wie Stadtbücherei, Förderverein
und Stadt gemeinsam Kultur lebendig und zeitgemäß präsentieren."
Text/Foto. Michael Biermann
Es gibt zwei Buchbesprechungen.
Sie finden Sie unter "Bücher besprechen".
